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Ratgeber · 6 Min. Lesezeit

Mobiles Internet auf der Baustelle: Die Optionen im Vergleich

Auf einer frischen Baustelle gibt es selten einen Festnetzanschluss — aber Baudokumentation, Maschinensteuerung, Cloud-Pläne und Video-Calls brauchen ein stabiles Netz ab dem ersten Tag. Hier sind die fünf praxistauglichen Optionen und wann sich welche lohnt.

1. Festnetz / DSL-Baustromanschluss

Der klassische Weg: ein temporärer DSL- oder Glasfaseranschluss über den Bauträger. Technisch stabil, aber in der Praxis oft der langsamste Weg — Vorlaufzeiten von Wochen bis Monaten sind die Regel, und auf abgelegenen oder kurzlebigen Baustellen lohnt sich der Aufwand nicht.

  • Gut für: lange Projekte mit fester Bauleitung
  • Schwäche: lange Vorlaufzeit, an einen Ort gebunden

2. LTE-Stick oder Handy-Hotspot

Die schnellste Notlösung, aber selten eine echte: Ein einzelner Surfstick oder das Smartphone als Hotspot versorgt ein, zwei Geräte über ein paar Meter. Sobald mehrere Leute, Tablets zur Bauabnahme oder eine Kamera dranhängen, bricht es zusammen. Reichweite und gleichzeitige Verbindungen sind das Limit.

  • Gut für: Einzelperson, kurzer Einsatz
  • Schwäche: keine Reichweite, wenige Geräte, kein Ausfallschutz

3. Privates 5G-Campus-Netz

Für Großbaustellen und Industrieareale eine starke, aber schwergewichtige Lösung: ein dediziertes 5G-Netz mit eigener Frequenz. Hohe Leistung und Abdeckung — dafür Planung, Hardware-Investition und Genehmigung. Für die meisten Baustellen überdimensioniert.

  • Gut für: dauerhafte Großareale
  • Schwäche: teuer, planungsintensiv, nicht mobil

4. Satelliten-Internet

Dort, wo gar kein Mobilfunk ankommt (Tunnel-Vorfeld, abgelegene Trassen), ist Satellit oft die einzige Option. Mittlerweile schnell und in Minuten aufgebaut — aber abhängig von freier Sicht zum Himmel, wetteranfällig und mit höheren laufenden Kosten als Mobilfunk.

  • Gut für: echte Funklöcher ohne Mobilfunk
  • Schwäche: braucht freie Sicht, teurer im Betrieb

5. Mobiler 5G-Koffer

Der Mittelweg, der für die meisten Baustellen am besten passt: ein robuster Koffer mit Industrie-5G-Router, Panelantenne und Stromversorgung aus Netz, Werkzeugakku oder Kfz. Er kommt vorkonfiguriert und verteilt das Netz per WLAN und über fünf Gigabit-Ports samt 25-m-Netzwerkkabel an viele Geräte gleichzeitig. Dual-SIM heißt: fällt ein Mobilfunknetz aus, wird automatisch umgeschaltet.

Kein Tiefbau, kein Techniker, keine Wartezeit. Genau dafür ist Case Connect gebaut: ein robuster PARAT-Systemkoffer, akkubetrieben für Standorte ohne Strom. Betrieben wird er in trockener Umgebung, etwa im Baucontainer oder im Rohbau unter Dach, nicht im Regen.

  • Gut für: nahezu jede Baustelle, sofort und mobil
  • Schwäche: braucht Mobilfunkempfang (sonst Satellit ergänzen)

Fazit: Was passt wann?

Für die typische Baustelle ohne Festanschluss ist der 5G-Koffer die schnellste verlässliche Lösung: sofort online, mobil, mehrgeräte-tauglich und mit Ausfallschutz. Festnetz lohnt nur bei langen Projekten, Campus-Netze nur bei Großarealen, Satellit nur im echten Funkloch.

Der Case Connect 5G-Koffer

Vorkonfiguriert geliefert, im robusten PARAT-Systemkoffer. 5G mit LTE-Rückfall, Dual-SIM, Dual-Band-WLAN und drei Stromquellen: Netz, Akku, Kfz. Für Baustelle, Event, Service und Film.

Häufige Fragen

Wie schnell ist mobiles Internet auf der Baustelle einsatzbereit?

Mit einem 5G-Koffer ohne Vorlauf: aufstellen, Strom anschließen, einschalten, verbinden. Der Router kommt vorkonfiguriert. Ein Festnetzanschluss braucht dagegen Wochen Vorlauf.

Wie viele Geräte kann ein 5G-Koffer versorgen?

Viele gleichzeitig, per WLAN und über 5 × Gigabit-Ethernet: genug für Bauleitung, Tablets zur Dokumentation, Kameras und Maschinensteuerung.

Funktioniert das auch ohne Stromanschluss?

Ja. Case Connect lässt sich akkubetrieben einsetzen, auch dort, wo noch kein Baustrom liegt.

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